Kontakt

Geschäftsstelle Bern
Rindergesundheit Schweiz
Rütti 5
3052 Zollikofen
 

 

Geschäftsstelle Zürich
Rindergesundheit Schweiz
Vetsuisse-Fakultät Zürich
Winterthurerstrasse 260
8057 Zürich

 


Mitarbeitende Standort Bern

Judith Peter-Egli
Operative Leitung RGS


judith.peter-egli@rgs-ntgs.ch
031 910 20 18

Laura Sabato
Administrative Sachbearbeiterin

laura.sabato@ntgs.ch
031 910 20 17

Martin Kaske
Fachlicher Leiter RGS
Leiter Präventiv- und Bestandesmedizin Kalb

martin.kaske@kgd-ssv.ch
martin.kaske@rgs-ntgs.ch
031 910 20 19


Mitarbeitende Standort Zürich

Helen Huber
Tierärztin

helen.huber@rgs-ntgs.ch
044 360 82 35

Maren Feldmann
Tierärztin

maren.feldmann@rgs-ntgs.ch
044 360 82 31

 

 


Der Rindergesundheitsdienst (RGD)

Der Rindergesundheitsdienst (RGD) stellt sich vor

Der Rindergesundheitsdienst der Schweiz blickt bereits auf eine lange Tradition zurück: Vor nahezu 20 Jahren stand bei der Gründung der damals noch visionäre Gedanke im Vordergrund, dass die Herdenmedizin und Präventionskonzepte in der Arbeit des Rinderpraktikers zunehmende Bedeutung haben werden.

Der RGD ist seit 1. Januar 2015 wieder an den Vetsuisse-Fakultäten. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und die Schweizerische Vereinigung für Wiederkäuergesundheit (SVW) haben die Trägerschaft übernommen und schufen somit die Rahmenbedingungen, um die wertvolle Arbeit des RGDs weiterführen zu können. Insbesondere durch die herausragende ökonomische Bedeutung des Rindes in der Veredlungswirtschaft der Schweiz ist die Arbeit des RGD von grosser Bedeutung. Die finanzielle Basis des RGD soll konsolidiert werden und dem Schweinegesundheitsdienst, dem Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer und Bienengesundheitsdienst gleichgestellt werden. Dies soll durch eine Bundesverordnung über die Tiergesundheitsdienste Schweiz erreicht werden.

Das grundsätzliche Anliegen des RGD bleibt, die Kompetenz des in der Praxis tätigen Tierarztes zu stärken und Konzepte zur Verbesserung der Herdengesundheit unter den spezifischen Rahmenbedingungen in der Schweiz zu entwickeln und zu vermitteln. Dabei versteht sich der RGD als Bindeglied zwischen der Tiermedizin und Landwirtschaft. Ebenso wird der RGD weiterhin die Bestandestierärzte bei der Abklärung von Bestandesproblemen unterstützen und begleiten. Es werden in Zusammenarbeit mit speziellen Arbeitskreisen, in denen interessierte Praktiker mitwirken, praxisgerechte Konzepte für ein systematisches Fruchtbarkeitsmanagement, die Kälberaufzucht und -mast (Kälbergesundheitsdienst) sowie zum Vorgehen bei gehäuften Lahmheiten und Problemen mit der Eutergesundheit erarbeitet. Diese Konzepte werden an die Tierärzteschaft kommuniziert und sollen dann die Arbeit der Bestandestierärzte unterstützen. Die Fort- und Weiterbildungsmassnahmen des RGD und der Vetsuisse-Fakultäten werden koordiniert und mit gegenseitiger Unterstützung durchgeführt. Der RGD bietet dazu jährlich vier Fortbildungsthemen in jeweils drei Regionen an. Die Veranstaltungen werden unter dem Namen Hotspot Herd Health (HHH) in den Regionen um Bern, Zürich und in der Westschweiz angeboten.

Als eigenständige Abteilung (extension center) ist der RGD an die Wiederkäuerklinik (Bern) bzw. Klinik für Reproduktionsmedizin (Zürich) angegliedert. An beiden Standorten wird das Team von einer TierärztIn geleitet. Die Geschäftsführung vertritt den RGD nach aussen und funktioniert nach dem Prinzip “rotating chairmanship” mit einer Amtsdauer von jeweils 2 Jahren. Zur Begleitung und Steuerung des RGD wurde eine Strategiegruppe eingesetzt. Hierin sind Vertreter von BLV, SVW, der Vetsuisse-Fakultäten Bern und Zürich, Kantonstierärzte, Agridea sowie Vertreter der Branchenorganisationen SMP und SKMV. Die Tätigkeiten des RGD werden jährlich in einem Geschäftsbericht veröffentlicht.

Im Jahr 2016 wurde ein Ressourcenprojekt bewilligt, das die Rahmenbedingungen für die Arbeit des Vereins Kälbergesundheitsdienst (KGD) schafft. Seit dem Jahr 2017 ist die operative Führung des KGDs unter dem Dach des RGDs Standort Zürich. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kälbergesundheit, des Tierwohls und der wirtschaftlichen Kälberhaltung durch eine flächendeckende Unterstützung der Tierhalter und Tierärzte. Der KGD begleitet ausserdem Forschungsprojekte und lässt deren Ergebnisse in die Praxis einfliessen. Mehr Informationen unter www.kgd-ssv.ch 

Der besseren Lesbarkeit halber wird im gesamten Text die männliche Form verwendet; die weibliche Form ist selbstverständlich eingeschlossen.