19.30 – 20.00
Helen Huber, RGS
Tierseuchen – Allgemeine Einleitung
Die Gesundheit unserer Nutztierbestände ist das Fundament einer sicheren Lebensmittelversorgung und einer funktionierenden Landwirtschaft. Doch dieses Fundament ist einer ständigen, sich verändernden Bedrohung ausgesetzt: Den Tierseuchen, die weder an Landesgrenzen noch vor Stalltüren haltmachen. Einleitend werden der Seuchenbegriff und die Einteilung in Kategorien sowie die Pflichten von Tierärzten und Landwirten kurz aufgezeigt.
20.00 – 20.45
Elena Di Labio, BLV
BVD und BTV, wie ist der aktuelle Stand in der Schweiz
BVD: Aktuell befindet sich die Schweiz in der finalen Phase der BVD-Bekämpfung – der sogenannten „letzten Meile“. Ziel ist es, dass Schweizer Rinderhaltungen ab dem 1. November 2026 offiziell den Status „BVD-frei“ erlangen können – Wie sieht es aktuell aus?
BTV: Für das Jahr 2026 steht die Bekämpfung der Blauzungenkrankheit in der Schweiz im Zeichen der Prävention. Was können wir aus dem Vergangenen Jahr mitnehmen und was erwartet uns im Jahr 2026.
20.45 – 21.30
Giovanni Peduto, Kantonstierarzt Kt. Waadt
Lumpy Skin Disease (LSD) und die Auswirkungen auf die Grenzgebiete
Da das Virus im Sommer 2025 erstmals sehr nah an der Schweizer Grenze (in den französischen Regionen Savoyen, Ain und Jura) sowie in Norditalien ausgebrochen ist, herrscht in der Schweiz weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Giovanni Peduto berichtet aus erster Hand, welche Auswirkungen der LSD-Ausbruch in Frankreich für die Schweizer Landwirtschaft hatte und was es für die grenznahen Betriebe bedeutete.